Auftraggeber*in
Amt Gransee und Gemeinden
Amt Gransee und Gemeinden
Städtebauliches Grundlagenkonzept
Zusammenarbeit mit Yellow Z, Berlin (Städtebau)
und ifau Berlin (Institut für angewandte Urbanistik)
Gerd Holzwarth
Unterwegs liegt das Erfahren, Entdecken, Überraschen und Verweilen an kleinen Orten, die durch die Anwohner geprägt werden und ihre einzigartige Gestalt erhalten.
Die Freiräume gestalten eine abwechslungsreiche und atmosphärische Erschließung. Vom Bahnhofsplatz im Südosten, über den grünen Hofplatz mit den anliegenden Kleingärten bis zum nordwestlichen Auftaktplatz an den Binnenhufen bewegt man sich entlang schmaler Wege, die auch bestehende Grünräume und Bepflanzungen mit einbeziehen und qualifizieren, so dass das Quartier insgesamt an Zusammenhalt gewinnt. auch im Bereich der Hof-Cluster entwickelt sich das Wegesystem kleinteilig entlang der hausnahen Freiräume und immer aufgelockert in Richtung Feldflur.
Grundlegend bestimmen orthogonal angelegte Baufelder das Erschließungsraster. Dabei gehört zu jeder Gebäudetypologie ein spezifischer Freiraumtyp: Nachbarschaftstreffs, Hofwerkstätten, Spielplätze, Flächen für Retention, Artenschutz und Biodiversität. Dementsprechend bilden sich die Ränder und Schwellenräume der Baufelder heraus. Entlang von Hecken und kleinen Mauern, entsteht ein Netz, von Zwischenräumen von Wegen, Gassen und Pfaden. Gebäudetypen und damit auch die Freiräume sind flexibel einzusetzen. Festgelegt wird lediglich welche Nutzungen jeder Teilbereich die für die Funktionsfähigkeit des Quartiers enthalten muss.